Trip Himalaya Trecks und Expeditionen
Date: 21 May, 2012

Trip Himalaya Trecks und Expeditionen

Trip Himalaya Mountainbike-Touren
 
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Die Annapurna Umrundung (The Annapurna Circuit)
- The big Khumbu Circle -

Tag 01:(Day 01) Besishahar (820m) – Bahundanda (1300m)
Am ersten Tag laufen Sie entlang des wunderschönen Marsyangdi Tals über zahlreiche Hängebrücken (an die Sie sich während der gesamten Tour gewöhnen werden) meist relativ flach mit nur leichten Steigungen. Dabei befinden Sie sich zunächst in einer (sub-) tropischen Vegetation mit zahlreichen Bananen- und Orangenplantagen und begegnen vielen Einheimischen bei der Arbeit oder auf dem Weg zur Schule. Am Ende des Tages müssen Sie noch einen größeren Anstieg ins idyllisch auf einer Bergkuppe gelegenen Bahundanda bewältigen, aber die Aussicht und das leckere Essen im Guesthouse entschädigen für alle Mühen des Tages.

Tag 02:(Day 02) Bahundanda (1300m) – Bagarchap (2100m)
Der zweite Tag führt Sie immer weiter das Tal hinauf durch einige kleinere, aber malerische Orte wie Syange, Jagat, Chamche und Tal. Gerade vor Tal führt der Trek einen schönen Hügel hinauf und öffnet den Blick auf eine Art Stausee bei Tal. Das Tal verengt sich mit jedem Höhenmeter, zahlreiche, teils 100 Meter hohe Wasserfälle bieten spektakuläre Ablenkung am Wegrand und die Vegetation verändert sich zusehends. Mit etwas Glück können Sie hier auch Languren oder Rhesusaffen entdecken. Von Tal geht der Trek dann etwas steiler bergauf bis ins Tagesziel Bagarchap auf etwa 2100 Meter. Hier angekommen, wird es schon deutlich kühler als weiter unten im Tal und die Sonne geht schon relativ früh hinter den zum Greifen nahen Bergen (eigentlich nur Hügel im nepalesischen Sprachgebrauch) unter.

Tag 03:(Day 03) Bagarchap (2100m) – Chame (2670m)
Von Bagarchap führt Sie der Trek weiter recht steil das Tal hinauf, während die tropische Vegetation einem Laub- und später Nadelwald (ähnlich wie in Mitteleuropa) weicht. Unterwegs werden Sie immer wieder Eselkarawanen und einheimische Träger treffen, die Ihnen gut das harte Leben in den Bergen Nepals verdeutlichen. Auch auf diesem Abschnitt haben Sie die Chance Affen auf der Nähe zu beobachten. Kurz vor Chame können Sie dann zum ersten Mal die richtig hohen Berge des Himalayas sehen: Im Osten haben Sie einen grandiosen Blick auf den Manaslu, während Sie im Westen vor der beeindruckenden Ostwand der Annapurna II stehen. Chame ist einer der größten Orte entlang des Treks, Hauptstadt des Manang Distrikts und bietet zahlreiche neue und recht komfortable Lodges zum Übernachten; der Blick auf die Schneeberge rundherum ist dabei inklusive!

Tag 04:(Day 04) Chame (2670m) – Pisang (3200m)
Heute lassen Sie den dichten Nadelwald des unteren Tals hinter sich und erreichen das Hochtal des Marsyangdi Flusses. Die Vegetation besteht nun aus lichten Lärchenwald und die Farbe der Landschaft wird deutlich brauner, da das obere Tal ist sehr trocken ist. Somit wird auch Ihr Weg deutlich weniger anstrengend, allerdings bemerken Sie eventuell schon die deutlich dünnere Luft in 3000 Meter Höhe. Das obere Tal ist auch wieder deutlich breiter und bietet einen großartigen Rundumblick auf Manaslu, Annapurna Massif, Pisang Peak und viele mehr. Auch die Nächte sind hier sehr spektakulär, da Sie Dank der extrem trockenen Luft einen unglaublichen Sternenhimmel zu sehen bekommen: Sie werden Ihren Augen kaum trauen wenn Sie Millionen von Sternen erkennen können.

Tag 05:(Day 05) Pisang (3200m) – Braga (3500m)
Heute lassen Sie es recht gemütlich angehen, entdecken zunächst die Schätze des uralten Pisang Klosters, wie immer mit spektakulären Aussichten auf die Annapurnas und wandern recht flach, aber stetig bergauf Richtung Braga. Auf diesem Abschnitt haben Sie zwei Routen zur Auswahl: Der erste und einfachere Weg zurück am Talboden entlang durch Lärchenwald über Humde ins Tagesziel, während der zweite Weg etliche zusätzliche Höhenmeter, aber auch eine grandiose Aussicht für Sie bereit hält. Am Ende des Tages wartet eines der besten Guesthouses mit sehr guter Küche (fragen Sie doch einmal nach Yak- Steak) auf Sie. Braga liegt ebenfalls sehr schön direkt am Fluss und nur einen Katzensprung entfernt von Manang. Sehenswert ist auch hier das ebenfalls sehr alte buddhistische Kloster.

Tag 06:(Day 06) Braga (3500m) – Ice Lake (4600m) – Braga
Heute haben Sie wiederum die Auswahl: Entweder laufen Sie in etwa 1 Stunde nach Manang und entdecken die Sehenswürdigkeiten der größten „Stadt“ entlang des Treks, oder entspannen für den Rest des Tages oder Sie entscheiden sich für einen herausfordernden, aber sehr lohnenden Tagestrek zum 4600 Meter hoch gelegenen Ice Lake. Die letztere Alternative bietet Ihnen nicht nur eine optimale Akklimatisation für die Aufgaben der nächsten Tage, sondern belohnt Ihre Anstrengungen gleichzeitig mit unvergesslichen Aussichten auf das nördliche Annapurna Massif, das Tilicho Massif im Westen sowie den Manaslu im Osten und spektakuläre Blicke hinab ins Tal. Allerdings ist der Abstecher nur konditionsstarken und ausdauernden Trekkern zu empfehlen, da der Trek mehrere Stunden sehr steil bergauf führt. Oben am Ice Lake (selbst im Sommer zugefroren) angekommen, vergessen Sie jedoch schnell die Anstrengungen und genießen den Augenblick. Mit etwas Glück können Sie hier sogar die recht seltenen Blauschafe (blue sheep) beobachten.

Tag 07:(Day 07) Braga (3500m) – Manang (3600m)
Nach dem strapaziösen letzten Tag, haben Sie sich heute einen Tag zum Relaxen und Genießen verdient. Nach etwa 1 Stunde Laufzeit erreichen Sie Manang, die größte und fortschrittlichste Siedlung im gesamten Tal. Zahlreiche neugebaute und zum Teil richtig komfortable Lodges und Hotels warten auf Sie und bieten Ihnen etwas Luxus und Entspannung. Nebenbei können Sie einige Höhenmeter zum Gangapurna Gletscher hinauf steigen und bekommen wiederum tolle Blicke talauf- und abwärts. Von hier oben können Sie schon fast bis zum Höhepunkt der Umrundung, dem Thorong La schauen und bekommen einen Vorgeschmack auf das, was Sie die nächsten Tage erwartet. Auch in Manang lohnt sich wieder ein Blick in den kalten, aber wunderschönen Sternenhimmel.

Tag 08:(Day 08) Manang (3600m) – Yak Kharka (4100m)
Nach dem Akklimatisationstag, geht es heute weiter hinauf Richtung Thorong La. Der Weg führt recht gemächlich, aber stetig bergauf, während die Vegetation inzwischen alpin wird. Die Baumgrenze ist längst erreicht und die seltenen Niederschläge ermöglichen nur eine spärliche Vegetation. Trotzdem werden Sie hier oben zahlreiche Tiere wie Geier, Adler und Blauschafe zu sehen bekommen. Das Tal verengt sich nun auch wieder und die Schneegrenze rückt langsam aber sicher näher. Yak Kharka besteht dann auch nur noch aus wenigen Lodges, die auch nicht mehr den Komfort Manangs bieten.

Tag 09:(Day 09) Yak Kharka (4100m) – Thorong Phedi (Thorong La Base Camp) (4450m)
Die heutige Etappe führt nochmals einige Höhenmeter das enge Tal hinauf nach Thorong Phedi, besser bekannt als Thorong La Base Camp. Obwohl der Weg keine Schwierigkeiten aufweist, zieht sich die Strecke aufgrund der erreichten Höhe doch recht lange. Kurz vor dem Base Camp am Ende des Tals gibt es dann noch einige steilere Schotter- und Geröllpassagen, die noch einmal Konzentration und Kondition erfordern. Das Base Camp besteht nur aus einer Lodge, die in der Hochsaison auch schon einmal recht überfüllt sein kann.

Tag 10:(Day 10) Thorong Phedi (Thorong La Base Camp) (4450m) – Thorong La (5416m) – Muktinath (3800m)
Die Königsetappe der Annapurna Umrundung: Schon früh am morgen brechen Sie bei frostigen Temperaturen auf zum Höhepunkt des Treks. Nach einer guten Stunde erreichen Sie auf einen sehr steilen Pfad das schön gelegene Thorong La High Camp auf 4800m (Mont Blanc!) das nochmals einen tollen Blick auf die Gangapurna ermöglicht. Je nach Jahreszeit sind Sie nun etwa an der Schneegrenze angekommen. Von hier aus geht es nochmals etwa 2 bis 3 Stunden langsam weiter Richtung Passhöhe. Lassen Sie sich nicht von den zahlreichen Vorgipfeln der Passhöhe täuschen. Wenn Sie die bunten Gebetsfahnen in der Sonne leuchten sehen, haben Sie es geschafft! Die grandiose Aussicht auf die Chulu Peaks, die Annapurnas und auf das Kali Gandaki Tal lassen die dünne Luft, die Kälte und die Anstrengungen der letzten Stunden schnell vergessen. Zusätzlich sollten Sie sich auf der Passhöhe einen heißen Tee gönnen bevor Sie sich auf den langen Abstieg hinunter nach Muktinath begeben. Der Abstieg ist im oberen Teil recht gemächlich wird aber rasch sehr steil, so dass Sie froh sind, den Pass von der anderen Seite erklommen zu haben. Die ganze Zeit haben sie das trockene Kali Gandaki Tal vor sich und können sogar zeitweise einen Blick ins Königreich Mustang erhaschen. Kurz bevor Sie schließlich Muktinath erreichen, kommen Sie an den Heiligtümern des Ortes vorbei. Viele Hindus und Buddhisten halten Muktinath für einen der bedeutendsten Orte Ihrer Religion und nehmen sehr lange Pilgerreisen auf sich nur um einmal hier gewesen zu sein. Die Lodges hier sind allgemein sehr viel komfortabler als auf der anderen Seite des Passes und ermöglichen Ihnen eine schnelle Erholung von den Anstrengungen des Tages.

Tag 11: Muktinath (3800m) – Jomsom (2700m)
Nach einem Besuch in den Heiligtümern geht es heute weiter hinunter ins breite und windige Kali Gandaki Tal. Der Weg führt ständig abwärts bis der Talboden erreicht ist. Unterwegs bieten sich einige Einblicke ins geheimnisvolle und wüstenähnliche Königreich Mustang. Das Kali Gandaki Tal ist das tiefste Tal der Erde, da es genau zwischen den beiden 8000er Massiven von Annapurna und Dhaulagiri liegt. Unterwegs bieten sich daneben ebenfalls sehr schöne Blicke auf die drei Nilgiri Gipfel. Außerdem finden Sie mit etwas Glück auch urzeitliche „Saligramme“ im ausgetrockneten Flussbett. In Jomsom, einem recht großen Ort mit eigenem Flughafen, angekommen, finden Sie recht komfortable Unterkünfte und erholen sich von den Anstrengungen der Vortage.

Tag 12: Jomsom (2700m) – Kalopani (2500m)
Und weiter geht’s talabwärts, immer am breiten Flussbett entlang und immer mit dem Dhaulagiri Gipfel im Blickfeld. Sie kommen an einigen kleineren und charmanten Orten mit einem ganz eigenen Stil vorbei, können in Marpha das neue Kloster besichtigen und einen Marpha (Apfel-) Brandy probieren. Je weiter Sie laufen, desto grüner wird die Landschaft wieder und auch die Temperaturen steigen langsam wieder an. In Kalopani finden Sie dann wieder einige neue Gästehäuser, umgeben von dichtem Kiefernwald.

Tag 13: Kalopani (2500m) – Tatopani (1100m)
Heute geht es weiter durch immer dichteren Wald flussabwärts in Richtung Tatopani. Unterwegs begegnen Sie immer wieder Eselkarawanen und mit etwas Glück können Sie auch wieder wilde Affen oder sogar Lemuren beobachten. Am Ende der Etappe sind Sie dann wieder in einer tropischen Vegetation mit Orangen und Bananenbaumen angekommen und können sich auf eine ganz besondere Abwechslung freuen: Tatopani ist bekannt für seine heißen Quellen, die gerade bei Trekkern sehr beliebt sind. Hier können Sie sich noch einmal so richtig entspannen und relaxen bevor es ab morgen wieder zum Teil steil bergauf geht. Alternativ können Sie von Tatopani auch direkt nach Beni laufen und von dort den Bus zurück nach Pokhara nehmen und Ihre Annapurna Umrundung auf diese Art beenden.

Tag 14: Tatopani (1100m) – Ghorepani (2800m)
Falls Sie sich für die komplette Runde entscheiden, haben Sie heute wieder eine anstrengende Etappe vor sich. Scheinbar endlos zieht sich der steile Pfad nach oben durch Orangenplantagen und wilde Vegetation. Je höher Sie jedoch kommen, desto schöner werden auch wieder die Ausblicke auf die Südseite des Annapurna Massivs. Kurz vor Ghorepani wandelt sich die Vegetation wieder einmal in dichten und uralten Rhododendrenwald. Falls Sie zur Zeit der Blüte hier vorbeikommen werden Sie ihren Augen kaum trauen können. Ghorepani ist wieder einmal ein größerer Ort und vor allem wegen seiner einzigartigen Lage direkt auf der Passhöhe bei vielen Trekkern sehr beliebt. Daher dürfen Sie sich auch über recht komfortable Lodges inklusive warmer Duschen freuen.

Tag 15: Ghorepani (2800m) – Poon Hill (3200m) – (Naya Pul) – Tadapani (2700m)
Heute heißt es sehr sehr früh Aufstehen, denn ein weiteres Highlight des Treks wartet auch Sie: Der Poon Hill gilt vor allem in Asien als einer der schönsten und spektakulärsten Aussichtspunkte im gesamten Himalaya. Nach einem etwa 1 stündigen Aufstieg vor Anbruch der Morgendämmerung erwartet Sie auch etwa 3200m Höhe ein Aussichtsturm und ein spektakulärer Sonnenaufgang. Von hier haben Sie einen einmaligen Blick auf die 8000er Dhaulagiri, Annapurna sowie den Machhapuchhare, die zuerst rötlich, später golden in der Morgensonne erstrahlen. Diesen Moment werden Sie nie vergessen! Nach einem ausgiebigen Frühstück in der Lodge haben Sie wieder einmal die Wahl: Entweder beenden Sie Ihren Trek im nahen Naya Pul und nehmen dort den Bus zurück nach Pokhara oder Sie entscheiden sich für die Verlängerung und den Trek zum Annapurna Base Camp. Im letzteren Fall führt Sie der Weg weiter durch einen uralten Rhododendrenwald auf etwa 3000m Höhe. Im Spätherbst kann hier auch schon Schnee liegen! Auf alle Fälle bieten sich auch hier wieder wunderschöne Blicke auf die Südseite der Annapurna sowie das Dhaulagiri Massiv. Am Etappenziel in Tadapani erwartet Sie ein kleines Dorf auf einem Bergkamm (traumhafte Ausblicke selbstverständlich inklusive)

Tag 16: Tadapani (2700m) – Chomrong (2200m)
Lassen Sie sich nicht von den Höhenangaben irritieren. Heute haben Sie auch wieder eine anstrengende Etappe vor sich. Zunächst führt der Weg wieder hinunter in ein kleines (aber tiefes) Seitental des Modi Khola. Hier sehen Sie wie hart das Leben der Einheimischen auf den Getreideterrassen wirklich ist. Vom Talboden führt Sie der Weg dann auf der anderen Talseite wieder hinauf nach Chomrong, dem Eingang zum Annapurna Sanctury. Der Ort erstreckt sich nebenbei über mindestens 500 Höhenmeter! Sie übernachten natürlich in einer Lodge am höchsten Punkt des Ortes und genießen die herrlichen Ausblicke zur Annapurna South, die von hier schon zum Greifen nahe aussieht.

Tag 17: Chomrong (2200m) – Himalaya (3200m)
Nach einem leckeren Frühstück mit Blick auf Annapurna South und Hinchuli geht’s weiter stetig bergauf in Richtung Himalaya. Das Tal wird schnell deutlich enger und auch die Vegetation wird wieder alpiner. Im Spätherbst können ab hier auch mit Schnee und Eis rechnen. Je höher Sie kommen, desto weniger menschliche Einflüsse sind vorhanden. Himalaya besteht dann im Grunde auch nur aus 2 Lodges, die allerdings recht modern sind.

Tag 18: Himalaya (3200m) – Machhapuchhare Base Camp (3700m)
Ab heute geht’s in den Schnee (je nach Jahreszeit). Durch das inzwischen sehr enge Hochtal folgen Sie dem schmalen Pfad immer weiter nach oben bis Sie im Machhapuchhare Base Camp ankommen. Nach einer missglückten Expedition zum heiligen Machhapuchhare ist die Besteigung des Gipfels verboten und zahlreiche Legenden ranken sich bis heute um den Berg. Auf alle Fälle, bieten sich Ihnen hier sehr schöne Blicke aus Machhapuchhare, den Annapurna Kessel und weitere mehr als 6000 Meter hohe Berge.

Tag 19: Machhapuchhare Base Camp (3700m) – Annapurna Base Camp (4200m) – Himalaya (3200m)
Nach einer vermutlich recht kalten Nacht machen Sie sich heute auf den recht kurzen Weg zum Annapurna Base Camp auf knapp 4200m Höhe. Der Weg dorthin ist nicht sehr steil, allerdings spüren Sie möglicherweise die dünne Höhenluft. Bei schönem Wetter werden Sie die Anstrengungen des Aufstiegs allerdings beim Anblick der majestätischen Gipfel um Sie herum sofort wieder vergessen. Das Base Camp liegt auf einem recht kleinen, lawinengeschützten Hochplateau und bietet einen der spektakulärsten Aussichtspunkte im Himalaya. Die Gipfel um Sie herum erscheinen so nah. Auch diesen Anblick werden Sie nicht mehr vergessen. Falls Sie möchten können Sie auch hier oben übernachten. Ratsamer ist es allerdings direkt wieder ins Tal hinab zu steigen. Himalaya ist in etwa 2 bis 3 Stunden von hier zu erreichen.

Tag 20: Himalaya (3200m) – Chomrong (2200m)
Diesen Teil des Weges kennen Sie schon vom Aufstieg. Allerdings bieten sich Ihnen auf dem Abstieg einige neue Perspektiven, so dass es Ihnen hier sicherlich nicht langweilig wird. Kurz vor Chomrong müssen Sie noch einmal in ein kleines Tal hinunter steigen und auf der anderen Talseite eine endlos lange, recht steile Treppe wieder hinauf bis zur Panorama Lodge. Tag 21: Chomrong (2200m) – Ghandruk (1950m)
Auch Heute kennen Sie schon ein Stück des Treks, allerdings laufen Sie heute weiter das Tal des Modi Khola entlang bis Sie Ghandruk erreichen. Diese recht große Siedlung ist ein richtiger Ort und kein Resultat des Trekking Tourismus. Hier können Sie noch das traditionelle Leben des Gurung Stammes beobachten. Natürlich haben Sie auch von hier wieder einen tollen Ausblick auf die Annapurna Südseite und den Machhapuchhare.

Tag 22: Ghandruk (1950m) – Pothana (2200m)
Langsam neigt sich Ihr langer Trek dem Ende entgegen. Davor gilt es aber noch einmal das Modi Khola Tal zu überqueren und einen 2800m hohen Pass zu bezwingen. Nach dem Training und der Akklimatisation der Vortage werden Sie damit aber keine Probleme haben und können sich kann auf die Natur um Sie herum konzentrieren. Unterwegs passieren Sie das zweite große Gurung Dorf der Region, Landruk. Anschließend geht es zum Pothana Pass hinauf, der schöne Ausblicke sowohl nach Norden, als auch nach Süden Richtung Pokhara bietet. In Pothana finden Sie dann auch wieder zahlreiche Lodges, da einige Kurztreks von Pokhara hierher führen.

Tag 23: Pothana (2200m) – (Damphus) – Sarangkot (1700m)
Heute könnten Sie Ihren Trek mit dem Abstieg nach Damphus beenden und von dort mit dem Bus ins nahe Pokhara fahren oder Sie entscheiden sich für einen weiteren Tag auf dem Trek und beenden die Runde in Sarangkot, einem wiederum spektakulären Aussichtspunkt oberhalb von Pokhara. Der Weg führt Sie hier allerdings nicht mehr durch wilde Natur sondern eher durch zahlreiche Siedlungen. In Sarangkot angekommen, haben Sie nochmals einen einmaligen Ausblick auf die 8000er der Umgebung von Dhaulagiri im Westen bis Manaslu und Ganesh Himal im Osten. Außerdem liegt 1000 Meter unter Ihnen der Phewa See und an dessen Ufer Pokhara, Nepal’s zweitgrößte Stadt und Haupttourismusort. Hier können Sie bei einem letzten leckeren Dhal Bhat die Eindrücke der letzten Wochen Revue passieren lassen. Am nächsten Tag können Sie entweder ein Taxi oder den Bus hinunter nach Pokhara nehmen oder selbst zu Fuss hinunter steigen.

Fazit: Die Annapurna Umrundung ist ein einzigartiger Trek durch den Himalaya und bietet Ihnen alles, was Ihr Trekkerherz höherschlagen lässt. Sie erleben die Faszination der majestätischen Berge des Himalayas, durchwandern fast alle Klima- und Vegetationszonen und bekommen einen umfassenden Einblick in die faszinierende Kultur der tradtionellen Bergstämme und ihr hartes aber glückliches Leben. Kurzum, ein Trek, den Sie nie vergessen werden!